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Am 4. Juli 2026 fanden sich rund zwanzig Geschichtsstudierende und Professor:innen der beiden FernUnis Schweiz und Hagen online zu einem Treffen, das einem ersten Kennenlernen und dem gegenseitigen Austausch über das Fernstudium dienen sollte.

Eine erste Gelegenheit zum Austausch zwischen Studierenden von Fernuniversitäten

Nachdem Prof. Felix Ackermann und Prof. Christina Späti den Studierenden der jeweils anderen Uni die Ausrichtung, das Funktionieren und die Spezifika des Geschichtsstudiums der eigenen Uni erläutert hatten, trafen sich die Studierenden in gemischten Gruppen in Breakout-Rooms. So kamen sie miteinander ins Gespräch und diskutierten über ihre Erfahrungen im Fernstudium. Bereits im Anschluss an diese Gespräche kam der Wunsch auf, die beiden Unis möchten ihre Kooperation vertiefen und in Zukunft gemeinsame Seminare, Exkursionen und Studierendenmobilität anbieten.

Einbindung von Masterstudierenden

Nach der Pause präsentierten zwei Studierende das Thema ihrer Masterarbeiten. Felix Diem von der FernUni Schweiz erläuterte seine Forschung zu den Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch zwischen der Schweiz und NS-Deutschland während des Zweiten Weltkriegs. Sein Ziel ist es nachzuzeichnen, an welchen Kriterien sich die Verwaltung in Bern in den Entscheidungsprozessen bei der Auswahl der auszutauschenden Gefangenen orientierte, wobei sich zeigte, dass diplomatischer Schutz keine Selbstverständlichkeit darstellte.

Im Anschluss stellte Claudia Schüller von der FernUni Hagen ihre Recherchen zu drei Denkmälern in Düsseldorf vor, die zu unterschiedlichen Zeiten vom Infanterieregiment 39 gestiftet worden waren und an den Kolonialkrieg bzw. den Ersten Weltkrieg erinnern. Vom Ansatz der multidirektionalen Erinnerung ausgehend, ist es das Ziel von Claudia Schüller, im Sinne einer Public History die aktuellen Debatten der Stadtgesellschaft zu diesen Denkmälern zu untersuchen.

Und wie geht es weiter?

In der abschliessenden Schlussrunde formulierten die Anwesenden verschiedene Ideen für eine Weiterentwicklung des Austausches. So sollen in Zukunft nicht nur Forschungskolloquien für die jeweils anderen Geschichtsstudierenden geöffnet werden, sondern auch Möglichkeiten geprüft werden, einen physischen Austausch im Rahmen einer gemeinsamen Exkursion oder Summer School zu organisieren. Gemeinsame Interessen und Themen gäbe es zahlreiche…